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Brasilien – 5 Gründe, warum sich die Reise lohnt

von Mehr Lisa Schamoni Supervisor, Reisespezialistin

5 Februar 2014

Diesen Sommer wird die Aufmerksamkeit der ganzen Welt auf das fünftgrößte Land der Erde gerichtet sein. Denn die Fußball-Weltmeisterschaft findet im Land des Rekordmeisters statt. Aber nicht nur der Fußball, sondern vor allem die scheinbar grenzenlose Vielfalt wird Sie nach Brasilien locken. Neben der Lebensfreude und authentischen Kultur der Einheimischen, ziehen uns vor allem die Superlative der Natur an. Der wasserreichste Fluss der Welt, die längste Küste der Welt, der größte Regenwald, die gewaltigsten Wasserfälle und die größte Feuchtsavanne sind nur einige Höhepunkte, die dieses Land ausmachen. Wir möchten Ihnen 5 weitere Gründe vorstellen, warum Sie unbedingt nach Brasilien reisen sollten:

1. Brasilien hat glasklare Flüsse

Der kleine Ort Bonito (zu Deutsch „schön“) ist ein Zentrum des Ökotourismus und befindet sich am Rand des südlichen Pantanals. Ein absolutes Highlight ist das Schnorcheln in einem der glasklaren Flüsse in der Umgebung. Hier kann man unter Wasser teilweise bis zu 70 Meter weit sehen.  Lassen Sie sich treiben und schweben Sie etwa zwei Meter oberhalb von grünen Algen und schillernden Fischen.
Schnorcheln ist nicht Ihre liebste Urlaubsbeschäftigung? Rund um Bonito gibt es auch zahlreiche Höhlen, Wälder mit Wasserfällen und Sie können die roten Aras beim berühmten „Buraco das Araras“ aus nächster Nähe beobachten.

 

Schnorcheln Sucuri img format

Tauchen in glasklarem Wasser.

 

2. Brasilien hat Rhytmus

In Salvador da Bahia schlägt das afrikanisch geprägte Herz des Landes. Olodum ist eine Trommler-Gruppe der Stadt, die den Sambareggae maßgeblich geprägt hat. Neben dem bahianischen Karneval tritt die Gruppe auch an jedem Dienstagabend in ihrem Kulturzentrum am Pelourinho auf. Die rhythmische Musik stellt eine politische Forderung nach Gleichberechtigung der schwarzen Bevölkerung dar. Bei einem Besuch Salvadors können Sie dieses Spektakel hautnah miterleben und die einzigartige, pulsierende Lebensfreude der lokalen Bevölkerung spüren. Die Altstadt ist voll von tanzenden Menschen und an vielen Ständen wird Kunsthandwerk und das brasilianische Nationalgetränk Caipirinhas feilgeboten – ein echt brasilianisches Erlebnis und ein Highlight auf jeder Reise!

 

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Trommlergruppe in Salvador da Bahia.

 

3. Brasilien hat wilde Strände

Von Fortaleza aus erreichen Sie das etwas abgelegene Jericoacoara. Das entspannte Hippie-Dorf mit einem breiten Strand, der nicht nur Surfer aus aller Welt anlockt, liegt ganz im Norden Brasiliens. Keine modernen Hotels stören hier die Kulisse und Fischer fahren noch wie vor 100 Jahren mit Ihren Holzbooten aufs Meer hinaus. Ein besonderer Tipp für „Jeri“: Von der majestätischen Sanddüne Por do Sol aus, kann man mit etwas Glück einen „Smaragd-Sonnenuntergang“ bewundern. Bei diesem seltenen Phänomen leuchtet der Himmel für eine Sekunde Grün auf, bevor die Sonne hinter dem Horizont verschwindet. Sie sollten unbedingt die Kamera mitbringen und versuchen diesem Moment einzufangen!

 

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Ein echrter Traumstrand.

 

4. Brasilien hat eine reiche Geschichte

Das malerische Kolonialstädtchen Paraty besticht nicht nur durch die vielen Kolonialbauten sondern auch durch seine bewegte Geschichte. Ende des 17. Jahrhunderts wurde das Gold, das im Bundesstaat Minas Gerais abgebaut wurde, über den Hafen von Paraty verschifft. Dies brachte Beschäftigung in die Stadt und die Wohlhabenden bauten Kirchen und stattliche Häuser. Wandern Sie bei Ihrem Aufenthalt in Paraty doch über einen Teil der „Trilha do Ouro“, der Goldroute, die einst das Küstenstädtchen mit Mina Gerais verband. Die Route führt Sie durch die malerische Landschaft des Nationalparks von „Serra da Bocaina“, wo der dichte atlantische Regenwald mit vielen verschiedenen Orchideen- und Bromelienarten auf Sie wartet.

 

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Eine Straße im Kolonialstädtchen Paraty.

 

5. Brasilien hat abwechslungsreiche Nationalparks

In der Wüste ein Bad nehmen? Im ersten Moment ist das schwer vorstellbar, doch im Nationalpark Lencois Maranhenses ist das tatsächlich möglich.  Zwischen März und September können Sie hier zusehen, wie sich Regenwasser zwischen den einzelnen Dünen sammelt und sich tausende von kleinen Seen und Teichen bilden. Dieses einzigartige Naturschauspiel wird Sie faszinieren.

Im Kontrast dazu steht der grüne Nationalpark Chapada Diamantina im Landesinnern  des Bundesstaats Bahia.  Hier erkunden Sie Tafelberge, tiefe Schluchten und tosende Wasserfälle. Der Ausgangspunkt für Besucher ist die urige Stadt Lencois, die früher vor allem von Gold – und Diamantensuchern bewohnt wurde. Heute können geübte und ungeübte Wanderer von hier aus die schöne Natur in vollen Zügen entdecken und genießen.

 

Chapada Diamantina und Duenenmeer imgformat

Zwei brasilianische Nationalparks wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten.

 

 

 


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