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Australien Reisespezialistin Britta Henning im Interview

von Mehr Britta Henning Teamleiterin, Reisespezialistin

28 Oktober 2012

Ihre Leidenschaft für Australien stieg und steigt mit jeder Australien Reise weiter an. Britta wurde vom „Ozzie Virus“ infiziert und war bereits mehrfach auf dem fernen Kontinent unterwegs. Gerne unterstützt sie Sie bei der Planung und Umsetzung Ihrer Reise und steht Ihnen tatkräftig zur Seite.

Britta in AustralienWas ist das Schönste für Dich am Reisen?

Wenn der Alltag recht durchstrukturiert ist, vergehen die meisten Tage ohne Überraschungen. Auf Reisen genieße ich es so richtig, die fremden Bilder aufzunehmen, zu einer anderen Geräuschkulisse aufzuwachen und mit Menschen in Kontakt zu treten, denen ich zu Hause nicht begegnen würde.

Bist du auf Reisen eher der frühe Vogel oder die Nachteule?

Da tendiere ich deutlich zur Eule. Abends kann ich meist kein Ende finden, gerade wenn man bei spannenden Gesprächen am Lagerfeuer sitzt. Für echte Highlights, wie den Sonnenaufgang am Uluru quäle ich mich aber auch gerne mal früh aus den Federn und bin dann immer richtig froh über die Entscheidung.

Welches erstandene Souvenir liegt dir am meisten am Herzen?

Ein Souvenir welches ich gar nicht „erstanden“ sondern geschenkt bekommen habe:
Bei einem Besuch einer Aborigine Community in der einsamen Kimberley Region in Westaustralien habe ich enge Kontakte geknüpft. Beim Abschied flossen reichlich Tränen und ich hätte mir nicht vorstellen können, die Menschen 2 Jahre später wiederzutreffen. Umso größer war die Freude, als das per Zufall eben doch geschah und völlig perplex war ich, als mir einer der Ältesten einen wunderschönen von ihm handgefertigten Boomerang geschenkt hat.
Der hat echt einen Ehrenplatz bei mir und löst regelmäßig eine Mischung aus Fern-und Heimweh aus…

Uluru AustralienWelcher Ort oder welches Erlebnis hat deine Erwartungen übertroffen?

Der „Ayers Rock“ oder „Uluru“.
Tatsächlich hatte ich gedacht, die vielen Besucher am berühmten Felsen würden das Erlebnis schmälern, oder die Tatsache, dass man schon so viele Fotos gesehen hat. Jedenfalls hatte ich meine Erwartungen da im Zaum gehalten.
Dann hat mich der Zauber aber völlig gepackt. Beim Rundgang mit einem der Ureinwohner den alten Geschichten zuzuhören, und die kulturelle Bedeutung mitzubekommen war ein ganz besonderes Erlebnis.

Welches war die schönste Unterkunft, in der du jemals übernachtet hast?

Die schönste Unterkunft ist für mich „keine Unterkunft“, sondern im Swag unter dem Sternenhimmel des Outbacks zu übernachten, wie bei unserem Baustein „Schlafen unter Sternen“. Die Erfindung der australischen Cowboys, wo ein wetterfester Schlafsack mit einer Matratze kombiniert wird, besitzt in der modernen Variante sogar ein Moskitonetz. Auf jeden Fall fällt es mir immer schwer, die Augen überhaupt zuzumachen, denn nicht mal am Nordkap habe ich sooooo viele Sterne gesehen wie in Australien.
Ansonsten mag ich am liebsten kleine, authentische Lodges, gerne am Meer.

Welche Begegnung mit einem Tier hat dich am meisten beeindruckt?

Beim nächtlichen Tauchgang am Great Barrier Reef schwammen plötzlich zwei richtig große Schildkröten ganz dicht über uns vorbei. Ich konnte mit der Hand am Panzer entlang streichen und einen Moment in die Augen der Schildkröte schauen.

Britta AustralienWas ist das Außergewöhnlichste, dass Du je unterwegs gegessen hast?

Bei einer sogenannten Bush-Tucker Tour zeigen einem die Aborigines wie man sich im unwirtlichen Outback ernähren kann. Einige Dinge kosten echt Überwindung, jedoch schwer überrascht haben mich die kleinen grünen Ameisen, deren Hinterteil nach Zitrone schmeckt.

Welche Kultur hat dich am meisten geprägt?

Definitiv der „Ozzie Way of Life“ in Australien.
Meine erste Reise dorthin war eine 6-monatige Rucksack-Reise und als ich zurück in Deutschland war, hat mich die Anonymität hier sehr gestört. Noch heute versuche, ich die freundliche Small-Talk Mentalität, wie z.B. den kleinen Plausch mit einem Fremden im Fahrstuhl oder in der Schlage am Supermarkt in meinen Alltag zu retten. Manchmal merke ich, dass sich die Leute ein bisschen wundern.

Was vermisst du am meisten, wenn du im Ausland bist?

Ich glaube mit der Antwort bin ich nicht allein: ein ordentliches Vollkornbrot.

Wohin ging deine letzte Reise?

Nach Australien…genau wie meine nächste Reise!
Wer jetzt nach dem Interview glaubt, dass ich wirklich etwas närrisch mit „meinem“ Reisespezialisten Land bin, dem muss ich Recht geben.
Dieses Jahr war ich zum ersten Mal wieder richtig lange unterwegs – fünf Wochen – und habe dabei ein paar der unbekannteren Nationalparks erkundet. Wirklich toll! Außerdem habe ich erfolgreich meinen 14-jährigen Sohn mit dem „Ozzie-Virus“ infiziert. 😉


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