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Ein Auslandspraktikum in Ecuador

28 März 2015

Da steht er nun, Reisespezialist Philipp und seine beiden kiloschweren Rucksäcke. Am Flughafen in Amsterdam, bereit zum Abflug für ein fünfmonatiges Abenteuer in Ecuador und realisiert noch immer nicht so richtig, was gerade passiert…

Es liegt bereits ein ganzes Jahr hinter mir, seitdem meine Teamleitung bei erlebe-fernreisen und ich die Entscheidung getroffen haben, dass ich mein Praxissemester bei unserem ecuadorianischen Partner in Quito absolvieren werde. Das 20-wöchige Praxissemester ist Teil meines berufsbegleitenden Studiums, das ich mit 19 Jahren nach meinem Abitur bei erlebe-fernreisen begonnen habe und nach ca. 4 Jahren mit dem Bachelor Alternativen Tourismus hoffentlich erfolgreich abschließen werde. Ich hatte auch die Option, in dieser Zeit eine ausländische Uni zu besuchen. Doch mich reizte es vielmehr, eine neue Arbeitswelt in einer mir fremden Gesellschaft kennenzulernen. Zudem profitiere nicht nur ich vom Praktikum, sondern auch beide Unternehmen. Ich lerne auch die örtliche Durchführung der in Deutschland geplanten Reisen kennen. Ich lerne, was für wen wichtig ist und kann diese Erkenntnisse nutzen, um die Zusammenarbeit auf beiden Seiten intensiv zu verbessern. Auch wenn mir die lateinamerikanische Lebensweise aus meiner langen Kundenbetreuung für Mexiko sowie meinen Reisen in Mittelamerika nicht völlig fremd ist, habe ich nun doch ein kribbeliges Gefühl, was mich dort drüber erwarten wird.

Reisespezialist Philipp am Flughafen

Reisespezialist Philipp am Flughafen

Bis es überhaupt dazu gekommen ist, dass ich nun hier am Flughafen stehe, waren jedoch einige Vorbereitungen notwendig. Angefangen bei der Bewerbung und den persönlichen Gesprächen mit der Partneragentur via Skype sowie den vertraglichen Regelungen zwischen der Agentur und erlebe-fernreisen, die anschließenden Recherchen nach dem preiswertesten Flug und der Unterbringung vor Ort, die Beantragung des VISA-Formulars, bis hin zur Abwicklung der notwendigen Impfungen. Nicht zu vergessen sind die vielen „kleinen“ Details, an die man denken muss. Sei es nun die gesundheitliche, persönliche sowie finanzielle Absicherung vor Ort oder persönliche Dinge wie die Beschaffung einer Ersatzbrille, einer ausreichenden Menge Kontaktlinsen oder wichtiger Medikamente. Natürlich ganz nebenbei auch noch die Uniprüfungen, Arbeit und Freizeit.

Man kann sich nur zu gut vorstellen, wie groß meine Freude genau in diesem Moment ist, alles geregelt zu haben und nur noch die Kontrollen am Flughafen zu überstehen. Auf der anderen Seite fällt es aber natürlich auch sehr schwer, Familie und Freunde für ein paar Monate hinter sich zu lassen. Die Abschiedsfeier am letzten Wochenende wollte einfach nicht enden und wurde nur durch den morgendlichen Sonnenaufgang gebremst. Auch die Omis genossen ihr Abschieds-Eis in aller Ruhe und die Arbeitskollegen sind am letzten Tag sogar meinem Wunsch gefolgt in gemütlichen Jogginghosen ins Büro zu kommen.

Was wird mich in Ecuador wohl erwarten? Grundsätzlich weiß ich natürlich, dass ich einem Studentenhaus wohnen werde, zu Beginn einen Sprachkurs belege und die Woche über acht Stunden daran arbeite, unseren Kunden die schönste Zeit im Jahr möglichst sorgenfrei zu gestalten. Doch wie wird mein neues Team sein, wie werde ich aufgenommen und wie komme ich mit der neuen Umgebung in 3.000m Höhe zurecht? Werde ich schnell neue Bekanntschaften machen oder wird mein bis jetzt noch mangelndes Spanisch ein Hindernis sein? All diese und noch viele anderen Fragen stelle ich mir natürlich, während ich gerade auf den Check-In für meinen 12 Stunden Flug über den großen Teich warte. In ein paar Wochen werde ich bestimmt mehr wissen…

Hasta luego y muchos saludos!

Flugzeug am Flughafen von Amsterdam

Die Maschine, die mich nach Quito bringt


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