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Mein Ausflug zur berühmten Tempelanlage Angkor Wat

von Mehr Stefanie Krämer Teamleiter und Reisespezialistin

20 November 2016

Stefanie war neulich in Kambodscha unterwegs und hat sich selbst ein Bild der berühmten Tempelanlage Angkor Wat gemacht. In ihrem Blogbeitrag erzählt sie uns von ihren Eindrücken und Erlebnissen:

Immer wieder habe ich die gleichen Bilder aus dem Fernsehen, aus Broschüren und Prospekten vor Augen, wenn es um Kambodscha geht: Angkor Wat. Für mich war es eine Mischung aus einem „Sightseeing Muss“ und Neugier: Ist das wirklich so toll und faszinierend? Was macht die Tempelanlage aus?

Um das herauszufinden, habe ich mich selber auf den Weg gemacht und eine Tour mit Guide gebucht. Von acht Uhr morgens bis halb sechs abends waren wir unterwegs und das erste was ich lernte – die Tempelanlagen von Angkor sind riiieeesig und extrem weitläufig!

Mit meinem Guide Meas habe ich ein Ticket am großen „Ticket-Umschlagplatz“ gekauft und los ging’s. Schon hier war am frühen Morgen viel los. Meas kennt die Anlage in- und auswendig, da er für sieben Jahre dort als Mönch gelebt und praktiziert hat. Dies machte die Geschichte noch lebendiger und greifbarer. Er war es auch, der die gute und sinnvolle Idee hatte, die Anlage „von hinten aufzurollen“: Angkor Thom, Bayon und Angkor Wat standen in dieser Reihenfolge auf dem Programm, sodass wir den Menschenmassen aus dem Weg gingen.

Mit dem Guide vor Angkor Wat

Mein Guide Meas und ich vor Angkor Wat

Und da stand ich dann: vor Angkor Thom – bekannt durch seine mit Bäumen bewachsenen Tempel, deren spektakuläre Kulisse unter anderem im Film Tomb Raider vorkommt.

Ein unbeschreibliches Gefühl kam in mir auf, da ich nun irgendwie inmitten einer Geschichte stand. Die Tempel grau, die Bäume grün und die Erde rot-braun – dazu ein blauer Himmel – wir waren mittendrin. Zwischendurch sahen wir immer wieder Mönche mit ihren orangefarbenen Gewändern.

Angkor Thom

Angkor Thom mit den darauf wachsenden Bäumen

Weiter ging es zum „Bayon“ – eine eindrucksvolle Tempelanlage, die bekannt ist für ihre aus Stein gemeißelten Gesichter, die Türme bilden. Der Komplex wurde im 12. Jahrhundert gebaut und ist ebenso weitläufig wie die ganze Anlage um Angkor.

Aufgrund der Wärme haben wir uns ein schattiges Plätzchen gesucht und Meas hat mir die Geschichte der Anlage erzählt. Noch heute finden auf dem großen Platz Paraden und Staatsfeierlichkeiten statt.

Bayon in Kambodscha

Steinerne Gesichter des Bayons

Insgesamt war es für mich faszinierend zu sehen, wie viele Menschen die Tempelanlagen in ihren Bann ziehen. Menschen von überall her sind ergriffen von der Größe und der Macht, die dieses UNESCO-Weltkulturerbe ausstrahlt.

Zur Mittagspause gab es ein typisch kambodschanisches Gericht: Amok – ein Currygericht mit Fisch in Kokosmilch, serviert in einer Kokosnuss. Für mich schmeckte es etwas wie die Currygerichte in Thailand, dennoch gab die Kokosnuss dem Ganzen eine besondere Note. Mit den Saucen und Gewürzen auf dem Tisch konnte ich es dann individuell schärfen. Generell ist das Essen in Kambodscha nicht ganz so scharf wie in Thailand.

Amok - Curry mit Fisch

Das Currygericht „Amok“

Am Nachmittag stand dann der Höhepunkt an: Angkor Wat! Über eine lange steinerne Brücke gelangten wir zu Fuß zu der Tempelanlage, in der sich immer noch Mönchsschulen befinden. Entsprechend sieht man – meist im Schatten – viele Mönche studieren, sich austauschen oder ausruhen. Ich hatte das Gefühl, dass eine gewisse Magie über Angkor Wat liegt. Es waren zwar viele Menschen dort unterwegs, aber jeder sprach leise und auch wir haben uns langsam und irgendwie andächtig bewegt.

Am Abend war ich müde, aber sehr glücklich, diesen Tag erlebt zu haben. Ich habe sehr viel über Kambodschas Geschichte gelernt und warum so vieles ist, wie es ist. Angkor Wat ist definitiv ein absoluter Höhepunkt jeder Kambodschareise und mit dem richtigen Guide eine sehr lohnenswerte Erfahrung.

Mönche von Angkor

Mönche von Angkor


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Ein Kommentar
Ramona Kräft, 21. November 2016, 19:32 Uhr

Ein sehr interessanter Beitrag und vergrößert unsere Vorfreude auf unsere Kambodscha Reise im Februar 2017. Wir werden uns auch mit Meas in Verbindung setzen. Dankeschön für den Tipp.

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