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Auf Safari in Südafrika – gemütlich mit dem Jeep oder doch lieber zu Fuß durch den Busch?

von Mehr Saskia Dickmann Reisespezialistin

8 August 2015

Es ging für Reisespezialistin Saskia erneut ins traumhafte Südafrika – diesmal auch mit einem Abstecher in das benachbarte Königreich Swasiland. Ihre Reise steht ganz im Zeichen der Safari, denn im Mkhaya Game Reserve geht es auf die spannende Suche nach den Big 5! Es heißt also auf Safari in Südafrika: Into the wild!

Reisespezialistin Saskia auf Walking Safari

Reisespezialistin Saskia auf Walking Safari

Das Stone Camp mitten im Reservat ist bereits ein Erlebnis für sich: gemütliche, halboffene Steinhütten bilden das weitläufige Camp. In den Büschen rund herum grasen Antilopen, kleine Affen schwingen sich von Baum zu Baum und Vögel zwitschern wild durcheinander. Sobald es dunkel wird sorgen Öllaternen für eine stimmungsvolle Atmosphäre und beleuchten die Pfade zu den einzelnen Steinhütten. Kurz vor dem Einschlafen lauschen wir den faszinierenden Geräuschen des Busches – in komfortablen Betten und doch mitten in der Wildnis!

Halboffene Steinhütten

Halboffene Steinhütten

 

Laterne

Nach unserer ersten Nacht im Stone Camp werden wir früh morgens geweckt, es gibt einen kurzen Snack zum Frühstück und dann geht es los! Am Abend zuvor wurden wir noch von unserem Guide über den Dress Code aufgeklärt und so erscheint an diesem Morgen niemand in Rot, Weiß oder Schwarz, da diese Farben die Tiere irritieren und aggressiv machen können.

 

Sonnenaufgang auf Safari

Sonnenaufgang auf Safari

 

Safari Jeeps

Safari Jeeps

 

Dann geht die erste Jeep-Safari endlich los! Nach nur wenigen Minuten haben wir bereits das Glück, die ersten Tiere aus nächster Nähe beobachten zu können: anmutig laufen Zebras, Giraffen und verschiedene Antilopen an uns vorbei, während ganz in Ihrer Nähe eine Gruppe Nashörner grast! Unser Guide teilt sein Wissen über Flora und Fauna mit uns und hat viele spannende Geschichten aus seinem Safari-Alltag parat!

Eine Gruppe Nashörner

Eine Gruppe Nashörner

 

Zebra beim Grasen

Auch Zebras konnten wir beobachten

 

Antilopen

 

Jeep-Safaris eignen sich ideal für authentische und einzigartige Tieraufnahmen aus nächster Nähe. Da man sich dank des Jeeps auch schnell auf einer größeren Fläche fortbewegt, bekommt man die vielen verschiedenen Tiere des Busches zu Gesicht.

Nashoerner

Am Nachmittag startet dann mein persönliches Highlight: es geht zu Fuß in den Busch!! Bevor wir loslaufen heißt es erst einmal gut aufgepasst, denn zwei goldene Regeln sind unbedingt zu beachten:

1. Tue IMMER das, was der Guide dir sagt!
2. Renne niemals los, denn so wirst du zur Beute!

Auch eine Art „Zeichensprache“ wird uns gezeigt, da bei der Begegnung mit besonders gefährlichen Tieren absolute Ruhe herrschen muss und der Guide so im Notfall trotzdem mit uns kommunizieren kann.

walking safari

 

DSCF1675

Es geht es im Gänsemarsch („Single-File“) los. Die Gruppe darf maximal aus acht Personen bestehen, unser Guide läuft voran und ein zweiter Guide bildet das Schlusslicht der Gruppe. So leise wie möglich schleichen wir durch das weitläufige Grasland. Jeder Schritt kommt uns unendlich laut vor, denn man nimmt sich selber viel intensiver wahr und fühlt sich fast ein bisschen wie ein Eindringling.

Walking safari gruppe

Auf der Walking Safari geht es natürlich auch um die Tierbeobachtung, doch ein großer Fokus hier liegt auch darauf etwas über die Pflanzen zu lernen, die im Busch wachsen. Was schmeckt den Elefanten am besten? Welche Pflanze hilft dem Menschen um Fieber zu lindern? Was kann ich essen ohne mich selber zu vergiften? Die Natur hat für jede Situation etwas parat!

walking-safari

Besonders fesselnd wird es, als wir uns unterwegs einer Nashornmutter mit Ihrem Jungen bis auf wenige Meter nähern. Nashörner haben nur ein sehr geringes Sehvermögen, können aber dafür umso besser hören und riechen. Wir schleichen uns ganz leise und vorsichtig an und da der Wind aus der uns entgegengesetzten Richtung kommt, verrät uns auch unser Geruch nicht. So können wir die beiden für eine ganze Weile völlig unbehelligt in ihrer Komfort-Zone beobachten. Wirklich selten und einfach ein fantastischer Moment!

tiere beobachten

 

Nashorn

Mein persönliches Fazit ist, dass sowohl eine Jeep-Safari als auch eine Walking Safari ein ganz besonders beeindruckendes Erlebnis ist! Bei der Jeep-Safari geht es primär darum, so viele Tiere wie möglich zu sehen und auch die Möglichkeit zu bekommen, diese aus nächster Nähe zu beobachten, zu fotografieren und interessante Fakten über die Tiere zu lernen.
Die Walking Safari ist eine viel aktivere Art und Weise der Safari und hat natürlich auch das Ziel, den Tieren zu Fuß ganz nahe zu kommen. Da man sich aber zu Fuß langsamer und auf einer kleineren Fläche bewegt, geht es auch viel um die Pflanzen des Busches, über die der Guide sein Know-How teilt. Natürlich ist es aber umso aufregender, wenn man den wilden Tieren dann doch ganz nah kommt – auch ohne den Schutz des Safari-Jeeps!
Letztendlich muss man einfach für sich persönlich entscheiden, was genau man von seiner Safari erwartet, denn natürlich ist es nicht für jedermann eine schöne Vorstellung, schutzlos zwischen Löwen, Elefanten und Nashörnern umherzuwandern. Für mich war genau dieses Kribbeln im Bauch, diese intensive Wahrnehmung meiner Umgebung und die Chance, wilden Tieren so unglaublich nah zu kommen, das, was die Walking Safari für mich zu einer so spektakulären, packenden und unvergesslichen Erfahrung gemacht hat – absolut empfehlenswert!


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