MENUMENU

Aktiv unterwegs in Portugal

von Mehr Marcel Müller Reisespezialist

9 Januar 2013

Marcel ist fasziniert von den herzlichen Menschen und den malerischen Landschaften Portugals. Bei einer Wanderung über abgelegene Pfade und entlang kleiner Dörfer können Sie das Land besonders intensiv kennenlernen. Marcel verrät Ihnen welche Wanderpfade sich besonders lohnen:

Die meisten denken bei Portugal immer an die tollen Strände und Buchten der Algarve und die Seefahrergeschichte der Hauptstadt Lissabon. Es ist einerseits schade, das Land nur auf diese zwei Highlights zu beschränken. Auf der anderen Seite können Sie dadurch aber auch die Naturschönheiten des Landes auf noch nicht ausgetretenen Wanderpfaden und abseits der Massen entdecken – und dazu gibt es von Nord nach Süd jede Menge Möglichkeiten.

wandern in Portugal

Wanderung im Geres Nationalpark

Peneda –Gerês Nationalpark

Ganz oben im Hohen Norden des Landes, zwischen Atlantik und spanischer Grenze liegt Portugals einziger Nationalpark. Die Gegend ist wunderbar unberührt und touristisch nur wenig erschlossen. Hier lassen sich wortwörtlich noch unentdeckte Pfade erwandern: egal ob über grüne Berggipfel oder alte Römerstraßen, zu mittelalterlichen Burgruinen, verschlafenen Dörfern oder kristallklaren Wasserfällen. Und nach einem langen Wandertag gibt es nichts Schöneres, als in einer der Thermen in Gerês zu entspannen. Aber auch wenn Sie eine aktive Alternative zum Wandern suchen sind Sie hier richtig: Kanutouren auf den Stauseen und Ausritte in die Bergwelt sorgen für Abwechslung.

Milfontes Strand Portugal

Am Strand von Milfontes

Rota Vicentina

Von Lissabon bis zur Algarve führt diese ganz neu markierte Route über den Trilho dos Pescadores der Küste entlang und trifft dann beim Örtchen Odeixe auf den Caminho Histórico, der durch Korkeichenwälder und Hügeldörfer führt. Auf dem ‚Pfad der Fischer‘ haben wir auch immer noch einige Angler und Fischer getroffen – ansonsten konnten wir die dramatischen Klippenlandschaften aber in totaler Einsamkeit genießen. In den kleinen Fischerdörfern an der Küste gibt es keine Bettenburgen, sondern nur kleine Pensionen und Quintas . Und ausgezeichnete Restaurants mit den besten Fischgerichten. Die Menschen hier gehen alles ruhig und gelassen an – und heißen Besucher mit einer Herzlichkeit willkommen, wie ich persönlich sie selten erlebt habe.

portugisische Haustür

typische Haustür in Portugal

Via Algarviana

Um die komplette Strecke der Via Algarviana im Hinterland der Algarve zu erwandern benötigen Sie etwa zwei Wochen Zeit. Die Highlights sind aber auch super für Tagesausflüge und kleine Wanderungen von der Küste aus geeignet. Und das ist auch gut so, denn durch die Gebirge und das damit verbundene Auf uns Ab sind die Etappen ganz schön schweißtreibend. Auf Trampelpfaden führt Sie der Weg über Hügel und durch Täler, durch Flüsse und über Berge. Das Hinterland ist traumhaft schön, ich war sehr überrascht wie unberührt vom Tourismus noch das tägliche Leben in den kleinen Dörfern abläuft. Hier fühlten wir uns wie die ersten Touristen, die das traditionelle Handwerk entdecken oder die kulinarischen Spezialitäten probieren.

Die beste Jahreszeit, um die Via Algarviana zu erwandern ist das Frühjahr – dann stehen die seltenen Pflanzenarten in Blüte und es ist noch nicht so heiß wie im Sommer.


Schlagwörter:

Bislang kein Kommentar

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bei Erlebe Fernreisen seit:

Mein Reisetipp