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Aktiv unterwegs in Lappland – Willkommen am Nordpol

von Mehr Lana Ohlig Reisespezialistin Familienreisen

24 September 2012

Lana war im März in Lappland und ist total beeindruckt von ihrer Reise zurückgekehrt. Mit diesem Reisebericht lässt sie uns an Ihren Erlebnissen, Eindrücken und Erfahrungen teilhaben.

Weiße Winterlandschaften, eiskalte Temperaturen, Skulpturen aus Eis und Schnee, Ruhe und Erholung für die Seele, aktiv und Adrenalin geladen – wie beschreibt man Eindrücke aus einer Welt die bei uns Mitteleuropäern nicht zu finden ist?

Eishotel in LapplandVielleicht versuche ich es anders. Stellen Sie sich vor Sie sind am Nordpol, was sehen Sie? Mit Sicherheit Schnee, Eis und einen Eisbären! Was würden Sie fühlen? Brrrr, Kälte und Dunkelheit! Aber sehen Sie auch das, was ich gesehen und erlebt habe in Lappland? Zugefrorene Seen, die in der Sonne glitzern, Rentiere die in den Wäldern umherstreifen, Eisbrecher die sich ihren Weg durch meterdickes Eis bahnen und Polarlichter die nachts über den Himmel tanzen. Huskies die hechelnd und wie von der Tarantel gestochen durch verschneite Wälder rennen, weil sie einfach nichts Schöneres kennen als durch den Schnee zu toben. Ein Eishotel, in dem man aus Eisgläsern trinkt und sogar in einer Schneesauna Platz nimmt. Flackerndes Kaminfeuer in Ihrer eigenen Blockhütte und dampfende Lachssuppe beim Eisangeln. Wenn das nicht Ihre ersten Eindrücke sind, dann sollten Sie unbedingt eine Reise nach Lappland machen.

Lana auf dem SchneemobilInsgesamt eine Woche war ich in diesem Winterwunderland unterwegs und habe es lieben gelernt. Aus keinem meiner Urlaube kam ich so erholt und erfrischt nach Hause, obwohl ich schon so einige Länder bereist habe. Jeden Tag erlebte ich etwas Neues. Es begann schon am Flughafen mit dem außergewöhnlichsten Transfer den ich kenne. Kaum angekommen, zieht man sich schon den Thermoanzug an und sitzt auf dem Schneemobil. Ein Auto ist unpraktisch sagt der Guide. Das Schneemobil fährt deutlich sicherer über Schnee und Eis, und spaßiger ist es natürlich auch. So ging sie los, unsere Schneemobiltour ins Winterwunderland. Das Lenken ist nicht schwer und schon nach kurzer Zeit saust man nur so dahin. Nach ca. einer Stunde kamen wir dann an unserer Unterkunft an. Ein typisch finnisches, buntes Holzhäuschen mit Sauna. Ein entspannter Abschluss eines aufregenden Tages.

HuskiesschlittenfahrtNach einem ausgedehnten Frühstück ging es dann weiter zum nächsten Abenteuer. Ein Tag mit den Huskyschlitten mitten hinein ins Nirgendwo. Jeder Schlitten besteht aus 5 Hunden, lenken und bremsen tut man natürlich selbst. Die Hunde bellen uns springen vor Freude bevor es endlich los geht. Was für ein Tempo! Am Anfang versucht man noch ständig zu bremsen, aber nach einiger Zeit geht es wie von selbst. Der Weg führt durch unberührte Landschaften und über einen See. Die Pause verbringen wir am Lagerfeuer im Wald und lauschen den Geschichten des Guides. Dieser fährt Husky Rennen von bis zu 600 Kilometer. Unvorstellbar! Wir lernen alles über das Leben mit den Hunden am Polarkreis und am Ende dürfen wir noch den Nachwuchs auf dem Arm halten.

Dies ist nur ein kleiner Ausschnitt meiner Reise. Wenn Sie auch mal den Weihnachtsmann treffen, einen Rentierschlitten lenken wollen oder selbst ein Iglu bauen wollen – dann sind Sie bei uns genau richtig.


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