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5 Gründe für einen Sommer auf Kreta

von Mehr Charlotte Held Reisesalzler

12 März 2015

Reisespezialistin Charlotte machte sich auf den Weg nach Kreta, um zu beweisen, dass es auf dieser Insel noch viel mehr zu entdecken gibt, als einen klassischen Strandurlaub, wie man ihn sich auf Kreta vielleicht vorstellt. Et voilà: Hier sind sie… Charlottes 5 gute Gründe, warum der Sommer auf Kreta eine Reise wert ist:

1. Das Naturwunder: Schluchten auf Kreta

Die erste Schlucht auf Kreta entdecke ich bei Chora Sfakion: Gegen 09:00 Uhr werde ich abgeholt und es geht los: Die Wanderung in der Imbros- Schlucht steht an. Der Taxifahrer setzt mich ab und wendet. Als ich mich auf den Weg mache, fällt mir auf, dass ich noch komplett alleine hier oben bin. Früh morgens liegt der Tau noch auf den Blättern des Grüns und man hört nur hin und wieder eine Ziege die Stille unterbrechen. Aus 650 Höhenmetern steige ich heute in das Naturwunder Schlucht hinein. Die Wanderung in der Imbros-Schlucht hat mich beeindruckt und motiviert noch weitere Schluchten Kretas zu entdecken.

Auch in der Havga Schlucht auf der Lassithi Hochebene bin ich die einzige Wanderin weit und breit. In der Richtis-Schlucht bei Mochlos komme ich ans klettern und muss mehrfach ein Flussbett überqueren. Mein Weg führt vorbei an einem Wasserfall- an dem man in den Sommermonaten auch gut baden kann- hin zu einem einsamen Strand am Ende des Weges. Müde Wanderer können bei dem Wasserfall eine Rast auf einer Bank einlegen und dem beruhigenden Plätschern lauschen. Zu beachten gilt, dass einige Schluchten zu bestimmten Jahreszeiten sehr viel Wasser führen und deshalb nicht begehbar sind.

Schlucht-kreta

Achtung, tierische Mitwanderer!

 

Richtis Schlucht auf Kreta

Wasserfall in der Richtis- Schlucht

 

2. Die Geschichte der Oliven erleben

Bei Spilia, im Westen Kretas, besuche ich ein kleines Olivenmuseum. Catherina, eine langjährige Mitarbeiterin, gibt mir eine kleine Führung und erklärt mir, wie das Olivenöl in früheren Zeiten hergestellt wurde. Sie erklärt mir die verschiedenen Werkzeuge und erzählt so enthusiastisch, dass ich mich richtig in diese Zeit zurückversetzt fühle. Später erfahre ich, dass der Olivenbaum, welcher auf dem Vorplatz des kleinen Museums steht, ein ganz besonderer ist. Seit den olympischen Spielen 2004 in Athen werden hier die Blätter des Baumes zu einem Kranz verarbeitet, welcher dann bei der Eröffnungsfeier der olympischen Spiele zum Einsatz kommt. So schaffte es der Kranz im Jahr 2008 bis nach Peking.

Der älteste Olivenbaum Kretas

Der älteste Olivenbaum Kretas

 

3. Idyllisches Landleben genießen

Das Díkti Gebirge umschließt mit seinen schroffen Bergen die wohl ursprünglichste Gegend Kretas: die Lassithi Hochebene. Sie besticht durch Ihre Fruchtbarkeit und die traditionell gekleideten Einwohner. Auf etwa 850 Metern Höhe ist das Klima angenehm und sorgt für eine abwechslungsreiche Landschaft. Die älteren Menschen, welche sich meist traditionell schwarz kleiden und in den Tavernen zum Plausch zusammensitzen, schauen mir noch lange hinterher als ich an Ihnen vorbeifahre. Ich habe das Gefühl die Ecke auf Kreta gefunden zu haben, in der sich das ursprüngliche, kretische Landleben erhalten hat. Die Besitzerin meiner Unterkunft nimmt mich am nächsten Tag mit zu ihrem Stück Land, welches seit mehreren Generationen von ihrer Familie bewirtschaftet wird. Ihre Mutter erklärt mir, wie sie aus selbst gezüchteten Tomaten ein Mark herstellt und zeigt mir stolz ihr Land und ihre Tiere.

Einheimischen der Lassithi Hochebene

Die Einheimischen der Lassithi Hochebene verkaufen Produkte aus eigener Herstellung

 

4. Leckerer Fisch, Wein, Tzatziki und „psomi“

Unter freiem Himmel genieße ich an so manchem Abend das Flair der griechischen Tavernen. Oft gibt es hier in den Sommermonaten Live- Musik. Die Griechen sitzen mit Familie und Freunden am Tisch und erfreuen sich an der traditionell griechischen Küche. In Griechenland bestellt nicht jeder Einzelne für sich eine Speise, sondern man bestellt sogenannte „Mezedes“ (Kleinigkeiten) in die Mitte des Tisches, von denen sich alle nach Lust und Laune bedienen. Auch Wein, Ouzo, Wasser und „Psomi“, griechisches Brot, wird geteilt.

Fisch, Psomi und Tzaziki

Typisch griechisches Essen auf Kreta

 

5. Traumhafte Strandkulissen

Nicht zuletzt besticht Kreta mit türkis-blauem Meer, welches mal tobt und sich dann wieder ganz sanft zeigt. Wunderschöne Strände laden zum Relaxen und Fotografieren ein. Andere auch zum Surfen oder Schnorcheln. Die Gegend um Mochlos wartet mit traumhaften Strand-Kulissen auf. Besuchen Sie den Palmenstrand von Vai, an dem die kretische Dattelpalme den weitläufigen Sandstrand schmückt. Der Strand ist mit Sicherheit einen Besuch wert, auch wenn er längst kein Geheimtipp mehr ist. Legenden ranken sich um die vielen Palmen, die den Strand säumen. Eine besagt, dass Piraten, die von ihren Beutezügen zurückkehrten, es sich mit Datteln gut gehen ließen. Die Kerne warfen sie weg, woraus der tropisch anmutende Wald entstand.

Am Palmenstrand Vai

Am Palmenstrand Vai

Meine Entdeckungsreise auf Kreta hat mich durch raue Schluchten und vorbei am türkis-blauen Meer mit orangerotem Sonnenuntergang geschickt. Das Zusammentreffen mit Ketern, welche stolz auf ihr Land und ihre Traditionen sind, hinterlässt mir Erinnerungen an unvergessliche Momente. Diese Insel bietet alles für einen abwechslungsreichen Urlaub, ob relaxt, aktiv oder kulturell! Unsere Reisen nach Griechenland bieten viel Abwechslung.

Kueste-kreta


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