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Die 10 coolsten Tiere Mittelamerikas

3 Januar 2017

Die coolsten Tiere Mittelamerikas haben wir im wilden Dschungel, bei aktiven Vulkanen, beeindruckenden Mangrovenwäldern und in einem der schönsten Riffe der Weltmeere gesichtet. Entsprechend beeindruckend ist die Artenvielfalt, die den Besucher in diesen Breitengraden erwartet. Heilige Vögel, geschmeidige Katzen, gefräßige Urtiere und freundliche Riesen erwarten den Reisenden hier. Welche Besonderheiten diese Tiere haben und wo man ihnen auch auf einer „erlebe-fernreise“ mit etwas Glück begegnen kann, erfährst du hier.

Faultier

Behäbig und fast schon wie in Zeitlupe bewegt sich das Faultier vorwärts und das ist gar nicht mal so dumm. Durch seine langsamen Bewegungen und seine gute Tarnung wird er so von Fressfeinden nicht wahrgenommen. Noch dazu hat das Faultier ein äußerst ausgeklügeltes Energiekonzept. Das macht ihn, unter den Säugetieren, zum Paradebeispiel beim Energiesparen. Übrigens schlafen Faultiere in ihrer natürlichen Umgebung nur 9,63 Stunden pro Tag und das ist verglichen mit einer Hauskatze, die im Schnitt 15 Stunden schläft, deutlich weniger. Trotzdem würde niemand „Faulkatze“ sagen. Auf diese Tiere Mittelamerikas kann man – mit Fortuna auf seiner Seite – bei einer Regenwaldtour treffen. Costa Rica´s mystischer Nebelwald ist ideal, sich auf die nicht so einfache Suche nach Faultieren zu begeben. Hier geht es zum Costa Rica-Reisebaustein.

Ara

Eigentlich gehört der Ara zu den Papageien-Arten und auf Grund seiner besonderen Farbenpracht auch zu einem der schönsten Vögel überhaupt. In Lateinamerika werden sie „Arara“ genannt und galten den Maya auch als heiliges Tier. Ihre Abbilder wurden in den Wänden der Pyramiden verewigt. Heute kämpft dieser Vogel auf Grund der Abholzung des Regenwaldes um sein Überleben. Wer ihnen auf die Spur kommen möchte, der sollte genau hinhören, denn der Ara ist ein Schreihals, der sich gerne lautstark bemerkbar macht. Auch lohnt sich ein Blick in die Wipfel der Palmen, denn er liebt ihre Früchte. In der Gegend rund um „El Valle de Antón in Panama gibt es verschiedenste Möglichkeiten, prächtige und farbenfrohe Vögel wie den Ara zu beobachten. Hier geht es zum Panama-Reisebaustein.

Großer Ameisenbär

Der Ameisenbär führt seine lange Schnauze in das Ameisennest oder den Termitenhügel ein und fängt die Krabbeltiere mit seiner klebrigen Zunge. Und dieses Organ hat es in sich, denn es kann bis zu 60 cm lang werden und pro Tag 30.000 Insekten vertilgen. Da die so schön satt machen, schläft der Ameisenbär auch 15 Stunden am Tag. Das sind immerhin 5 Stunden mehr als das Faultier. Heimisch ist der Ameisenbär vom südlichem Belize bzw. Guatemala bis ins das nördliche Argentinien. Hier geht es zum Belize-Reisebaustein.

Ozelot

Eine Katze im Dschungel und nicht im Haus oder der Wildnis Afrikas? Der Ozelot geht andere Wege. Sein Lebensraum sind die bewaldeten Dschungelregionen, wo ihm das Dickicht oder Baumhöhlen Schutz geben. Ebenso verblüffend ist es, dass das Tier, anders als andere Katzen, Wasser nicht scheut. Ozelots sind ausgezeichnete Schwimmer und in der Regenzeit stehen auch Fische und Krustentiere auf ihrem Speiseplan. Der Ozelot ist nachtaktiv, wer ihn beobachten möchte, hat im Indio Maíz Biosphärenreservat in Nicaragua die Chance dazu. Hier geht es zum Nicaragua-Reisebaustein.

Grauwale

30 Tonnen Gewicht bringt ein Grauwal auf die Waage und trotzdem ist er sehr lebhaft, neugierig, spring- und sogar surf-freudig. Mit Freude reiten sie in flachem Wasser auf den Brandungswellen, wie man es eigentlich nur bei Delfinen vermutet. Und nicht nur das, im Laufe seines Lebens legt der Grauwal eine Strecke von 15-20.000 km zurück – das entspricht einer Distanz zwischen Erde – Mond und zurück! Nur bei uns kommt er leider nicht vorbei, deshalb lohnt sich ein Ausflug zur Baja California in Mexiko, wo man beste Aussichten hat, diese besonderen Tiere Mittelamerikas zwischen Januar und März auftauchen zu sehen. Hier geht es zum Mexiko-Reisebaustein.

 

Krokodile

Rund 2.000 Menschen sterben im Jahr durch Krokodile, wohingegen im gleichen Zeitraum der Mensch um die 200.000 Krokodile tötet. In Mittelamerika sind es Brillenkaimane und Spitzkrokodile, die Seen, Sümpfe, Lagunen sowie langsam fließende Gewässer bewohnen. Das Geschlecht dieser Tiere bestimmt sich durch die Temperatur während der Brutzeit. Besonders hohe bzw. tiefe Grade bringen Männchen hervor, mittlere Temperaturen hingehen weibliche Tiere. Naturliebhaber, die sich für Krokodile in freier Wildbahn interessieren, können ihr Glück – abseits der touristisch überlaufenen Everglades – auch auf einer Bootstour in Guatemala versuchen. Hier geht es zum Guatemala-Reisebaustein.

Seekühe

Gentle Giants“ ist der Beiname für Seekühe, den man gerne mit freundliche Riesen übersetzen kann. Genau das beschreibt diese Meeressäuger ziemlich genau. Nichts kann sie aus der Ruhe bringen und Aggressivität kennen sie schlicht nicht. Bei einem Gewicht von 500 – 1.500 kg kommt man wohl auch nicht auf die Idee, Seekühe und Meerjungfrauen in Verbindung zu bringen, aber ihr Schwanz war an der Mythenbildung sicherlich maßgeblich beteiligt. Wer sich selbst ein Bild darüber machen will, inwieweit die Flossen von Meerjungfrauen und Seekühen die gleiche Gestalt abgeben, der hat in Belize gute Chancen diesen Tieren Mittelamerikas zu begegnen. Hier geht es zum Belize-Reisebaustein.

Tukan

Wie schläft man eigentlich mit einem so überdimensionierten Schnabel, wie ihn der Tukan trägt? Die Frage stellt sich schnell, wenn man diesem Verwandten eines Spechts begegnet. Die Antwort ist simpel: Der Tukan rollt sich zu einer Kugel zusammen. Dabei legt er seinen Schnabel auf den Rücken und „faltet“ den langen Schwanz über den Körper. Wer diesen wunderschönen Vogel aufspüren möchte, sollte seinem quakenden Ruf folgen, den man im Dschungel Costa Rica´s über 500 m weit hören kann. Hier geht es zum Costa Rica-Reisebaustein.

Galápagos-Riesenschildkröten

Sie sind die Giganten unter den Schildkröten und kommen nur noch auf den gleichnamigen Galápagos-Inseln vor. In Freiheit lebende Tiere können bis zu 95 cm groß, 290 kg schwer und vermutlich über 170 Jahre alt werden. Bei Bedrohung zieht sich das Tier in seinen Panzer zurück und faucht. Zumindest klingt es so, denn eigentlich lässt das Tier nur Luft aus den Lungen, wodurch Pfeifgeräusche entstehen, die irrtümlich für Schnauben gehalten werden. Wer diesen Geräuschen lauschen möchte, sollte auf die Galápagos-Inseln in Ecuador übersetzen und sich auf die Suche nach den Riesenschildkröten begeben. Hier geht es zum Ecuador-Reisebaustein.

Delfine

Der Liebling unter den Meeresbewohnern ist der Delfin, weil er durch seine intelligente und aufgeschlossene Art den Menschen begeistert. Und noch heute gibt es Dinge, die uns staunen lassen, wie vielfältig und interessant diese Meeressäuger sind. So zum Beispiel auch das Geheimnis um den Schlaf eines Delfins. Das Tier hat auch da eine phänomenale Lösung gefunden. Es schwimmt an die Oberfläche des Wassers und schaltet jeweils eine Gehirnhälfte ab. Der andere Teil bleibt wach, um die Atmung unter Kontrolle zu halten. Das ist wichtig, denn ohne diese bewusste Kontrolle würden die Tiere ertrinken. Das unterscheidet unsere Luftaufnahme von der von Delfinen, denn wir atmen reflexartig. Auch bleibt das Auge der wachen Seite offen, was einen sehr skurrilen Eindruck auf uns Menschen erweckt. Wer diesen imposanten Tieren Mittelamerikas begegnen und sich von ihrer Energie und Lebensfreude mitreißen lassen möchte, hat in Costa Rica die besten Chancen. Hier geht es zum Coasta Rica-Reisebaustein.

Hat Sie das Mittelamerika-Reisefieber gepackt? Welche Tiere Mittelamerikas möchten Sie auf Ihrer Reise unbedingt einmal sehen oder sind Ihnen sogar schon über den Weg gelaufen auf einer unserer Reisen? Schreiben Sie uns einen Kommentar und lassen Sie uns teilhaben.


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4 Kommentare
Lisa, 23. Januar 2017, 13:51 Uhr

In Südamerika gibt es sehr viel zu entdecken. Tiere, Pflanzen, tolle Landschaften. So viele schöne Länder und Kulturen…
Am liebsten würde man alles mal bereisen.

Marlen Rübker, 23. Januar 2017, 14:54 Uhr

Hallo,

toll zu lesen, dass Sie sich auch so für Mittelamerika begeistern. Danke, dass Sie uns auch einen Kommentar da gelassen haben. Wir wünschen Ihnen, dass Sie noch ganz oft dahin reisen können. Am liebsten natürlich mit uns:)

Herzliche Grüße Marlen

Alexander, 23. Februar 2017, 21:53 Uhr

1+ für den tollen Artikel!

Marlen Rübker, 24. Februar 2017, 08:37 Uhr

Hallo,

vielen Dank für das tolle Feedback!

Grüße Marlen

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