1 Woche Marokko – Erlebnisse in der Königsstadt Fès und Chefchaouen

von Mehr Gastautor externer Reisespezialist

17 März 2020

Reisespezialistin Saskia hat im letzten Oktober in nur 1 Woche Marokko gleich zwei besondere Highlights des Landes kennenlernen dürfen. Welche neuen Eindrücke und Erfahrungen sie dabei in Fès und Chefchaouen sammeln konnte, lesen Sie in diesem Blogbeitrag.

Im letzten Jahr verschlug es mich zum ersten Mal in das farbenfrohe Land. Nach Absprache mit meiner Kollegin aus dem Marokko Team, wie man das Beste aus dieser kurzen Zeit herausholen kann, haben wir uns für eine Kombination aus der Königsstadt Fès und der „blauen Stadt“ Chefchaouen entschieden. Beide Städte kann man nämlich ideal mit einer Busreise verbinden.

Die ersten Tage in Fès

Bei unserer Ankunft am Flughafen in Fès am Abend wurden wir von unserem Fahrer empfangen und in unser urgemütliches, authentisches Riad gebracht, welches direkt am Rande der Altstadt lag. Nach einer herzlichen Begrüßung bekamen wir trotz später Stunde noch einen typisch marokkanischen Minztee und kleine Knabbereien auf unser Zimmer gebracht. Wir waren schon dann begeistert!

1 Woche Marokko: so sieht eine typische Unterkunft von innen aus

Am nächsten Morgen fühlten wir uns wie im Paradies, als wir Ende Oktober im Innenhof bei sommerlichen Temperaturen ein herrliches Frühstück genießen konnten. Die Mitarbeiterin des Riads hörte gar nicht damit auf, uns weitere Köstlichkeiten vorzusetzen.

Innenhof des Riad in Fès

1 Woche Marokko: Frühstück im Riad in Fès

Gestärkt vom Frühstück haben wir uns in die Medina, die Altstadt von Fès, begeben und uns neugierig durch die kleinen Gassen treiben lassen. Es gab viel zu sehen und zu entdecken. Die freundlichen Händler haben, sobald wir stehen geblieben sind oder interessiert geschaut haben, wie üblich all ihre Waren angepriesen.

Bunte Gasse in der Medina von Fès

Tor zur Medina in Fès

Am Nachmittag konnten wir uns auf der tollen Dachterrasse des Riads entspannen, etwas vom Trubel in der Altstadt erholen und das wundervolle Wetter und den Sonnenschein genießen.

In der Medina von Fès

Am nächsten Tag haben wir uns einen Guide genommen, der mit uns eine geführte Tour durch die Medina von Fès machte. Nachdem wir zuvor immer völlig planlos mal links, mal rechts durch die Gassen getrieben sind, hatte unsere Route heute plötzlich Struktur – denn unser Guide kannte die Altstadt wie seine Westentasche.

Wir haben einen farbenfrohen Stoffladen besucht, viele interessante Fakten über die Stadt und die Architektur erfahren und einen sehr geruchsintensiven Abstecher zu einer der Gerbereien gemacht. Um unsere Nasen zu schonen, hat jeder einen kleinen Strauch Minze bekommen. Dieser erfüllte nur bedingt seinen Zweck, aber der starke Geruch gehört hier einfach dazu.

1 Woche Marokko: Stoffladen in der Medina von Fès

1 Woche Marokko: auf dem Programm eine Gerberei in Fès

Busreise von Fès nach Chefchaouen

Als nächstes reisten wir mit dem Bus in das etwa vier Stunden entfernt gelegene Chefchaouen – die blaue Stadt.

Busfahren funktioniert in Marokko ein bisschen anders als in Deutschland. Es gibt ein richtiges Bus Terminal, wo jeder sein Gepäck einchecken muss. Dieses wird dann vom Busunternehmen eingeladen, sodass wir nur mit „Handgepäck“ gereist sind. Der Bus selbst war modern und klimatisiert, so wie wir das auch aus Deutschland kennen. Etwa auf der Hälfte der Fahrt haben wir eine kurze Pause gemacht, sodass wir uns mit Essen eindecken und die Beine etwas vertreten konnten. Ich kann Busfahren in Marokko auf jeden Fall weiterempfehlen. Es ist wirklich günstig und unkompliziert und man kann während der Fahrt ganz entspannt die Landschaft vorbeiziehen sehen.

Bus Terminal Fès

Im Bus von Fès nach Chefchaouen

Entspannte Atmosphäre in Chefchaouen

Angekommen in Chefchaouen spürten wir einen deutlichen Unterschied zu den vollen, wuseligen Gassen in Fes. Die Stadt wirkte auf uns entspannt und wegen der vielen blauen Gebäude versprühte sie ein gewisses mediterranes Flair. Wir haben uns auf jeden Fall sofort wohlgefühlt!

Unser Riad lag inmitten der Altstadt. So waren wir im Zentrum des Geschehens und haben uns direkt auf Erkundungstour gemacht.

1 Woche Marokko - Blick über Chefchaouen

Am nächsten Morgen wurden wir von unserem Guide Mohamed an unserem Riad abgeholt. Er war den ganzen Tag an unserer Seite und hat uns jeden Winkel seiner Heimatstadt gezeigt. An Erinnerungsfotos mangelt es uns auf jeden Fall nicht. Denn Mohamed ist nicht nur ein ausgezeichneter Tourguide, sondern hat auch große Freude am Fotografieren. „Stellt euch mal in diesen Torbogen“ oder „schaut mal her“ waren nur einige seiner Tipps an diesem Tag. Es war locker und entspannt und wir hatten viel Spaß auf unserer Tour.

Reisespezialisten im Torbogen

Auf der Dachterrasse mit Blick über Chefchaouen

Gemeinsam mit Mohamed sind wir durch die blauen Gassen gestreift, haben den Ausblick von einer schönen Dachterrasse genossen und sind als Highlight zum Schluss bei einer einheimischen Familie zum Mittagessen eingekehrt, wo wir köstlich bekocht wurden. Und als i-Tüpfelchen gab es hier auch noch mein erstes Henna Tattoo!

Saskia zu Gast bei Einheimischen

Freundliche marokkanische Gastgeber

Henna Tattoo in Chefchaouen

Fazit nach 1 Woche Marokko

Insgesamt kann ich sagen, dass diese kurze, wunderschöne Reise nach Marokko eine ganz neue Erfahrung für mich war, die ich nicht missen möchte! Die freundlichen, offenen und neugierigen Menschen dort zu treffen; mehrmals am Tag den Muezzin zu hören, der die Menschen zum Gebet aufruft; das köstliche und abwechslungsreiche Essen und die wunderschöne Architektur. Marokko ist für mich ein Reiseziel, das alle Sinne beansprucht und viele Überraschungen bietet. Ich komme gerne wieder!

1 Woche Marokko erscheint Ihnen etwas zu kurz? Kein Problem! Ob 1 Woche oder länger, mit unseren abwechslungsreichen Bausteinen können Sie die Facetten des Landes in Ihrem eigenen Tempo kennen und lieben lernen. 

Zu den Marokko Bausteinen »


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