Erkunden Sie die Pampa in Argentinien

Klima für Ihre Rundreise Südamerika

Der südamerikanische Kontinent umfasst alle Klimazonen von den Tropen bis zur Polarzone. Das Klima in Südamerika ist vorwiegend tropisch heiß und feucht. Während der Norden bis weit ins Zentrum des Kontinents hinein überwiegend von tropischen Temperaturen geprägt ist, wird es nach Süden hin zunehmend kühler. Auf der Höhe von Paraguay und dem Süden Brasiliens beginnt eine eher gemäßigte Klimazone. Hier finden Sie während Ihrer Rundreise Südamerika häufig weite Steppenlandschaften. Dazu gehören sowohl Grassteppen, die sogenannten Pampas in Argentinien, als auch die Trockensteppen in Patagonien. Desweiteren zeichnet sich diese Region auch durch große Waldgebiete aus. Wenn Sie auf Ihrer Rundreise in Südamerika auch den äußersten Süden (Feuerland) besuchen möchten, müssen Sie sich auf ein subpolares Klima einstellen.
Das Klima in den südamerikanischen Andenländern bietet große Unterschiede - von schneebedeckten Andengipfeln über trockene Wüsten bis hin zum heiß-feuchten Amazonasdschungel werden Sie bei Ihrer Rundreise Südamerika hier alles erleben. Der Westteil des Kontinents ist durch die Anden und den kalten Humboldtstrom geprägt. Die Anden bilden die Klimascheide. An der Westküste, am Pazifischen Ozean, herrscht von Nord nach Süd in regelmäßiger Abfolge tropisches Regenwald-, Wüsten-, subtropisches und ozean-gemäßigtes Klima. Das ozean-gemäßigte Klima wird durch den kühlen Humboldtstrom verursacht. Im Süden und auf den Hochflächen der Anden herrscht gemäßigtes bis kühles Klima. In den Höhenlagen oberhalb 4.000 bis 5.000 Meter herrscht natürlich Dauerfrost mit Schnee- und Eisfeldern vor, in der Mitte gibt es sogar trockenes, wüstenhaftes Klima.
Wie trocken ist es in der Atacama Wüste wirklich?
Schlittenhunde fühlen sich in Patagonien sehr wohl
Östlich der Anden, im Amazonasbecken, herrscht feuchtheißes Äquatorialklima. Weiter südlich folgen Gebiete mit warmen, regenreichen Sommern und mäßig warmen, regenarmen Wintern. In Patagonien trifft man Wüsten- und Steppenklima an. Im äußersten Süden herrscht subpolares Klima. Analog zum Klima findet man bei einer Rundreise in Südamerika natürlich auch die entsprechende Vegetation vor. Im feuchtheißen Norden gibt es riesige tropische Regenwälder (die größten der Erde), in den trockeneren und gemäßigten Zonen dagegen Savannen, Wälder und Buschland bis hin zu relativ kargen und vegetationsarmen Regionen im Süden des Kontinents.

Beste Reisezeit für Südamerika

Die Länder, die Sie auf Ihrer Rundreise Südamerika besuchen sind meist riesig und jede Region hat verschiedene Klimaverhältnisse. Daher kann man sagen: Sie können eine Rundreise in Südamerika das ganze Jahr über durchführen. Es bleibt dabei jedoch nicht aus, dass man für eine oder mehrere Regionen Kompromisse schließen muss. Es ist schwer eine Reisezeit zu finden, bei der in allen Regionen gutes Wetter ist. In Zentralamerika und in der Karibik ist es im Winterhalbjahr am angenehmsten, dann ist Trockenzeit, die Temperaturen sind mild und die Luftfeuchtigkeit ist nicht so hoch. Die Inkastaaten (Peru/Bolivien/Ecuador) zeigen sich zwischen Mai und Oktober von der sonnigsten Seite. Dann regnet es nur selten und die vielen sonnigen und klaren Tagen kann man wunderbar dazu nutzen tolle Fotos der atemberaubenden Landschaften zu machen. Den tiefen Süden des Kontinents bereist man am besten im Südsommer, d.h. von Oktober bis April. Von Juni bis September ist dort Winter, dennoch kann man auch in diesen Monaten gut im Norden von Argentinien und Chile reisen. Das Wetter ist dann trockener und angenehm warm. Nachts kann es allerdings je nach Höhenlage sehr kalt werden.
Das Andenhochland